Die Sierra de la Demanda umgibt das weite Ebrotal im Süden und die Sierra de Cantabria im Norden. In dieser Etappe verläuft unser Weg durch dieses Tal. Auch hier erschwert der Wind den von Haus aus schwierigen Weg.

Wieder bilden die Weinberge die Kulisse. Die Wege sind oft in ziemlich schlechtem Zustand, und bei Regen wieder die übliche Rutschpartie.

Vor unserer Ankunft in Santo Domingo kommen wir durch interessante Ortschaften wie Navarrete oder  Nájera, frühere Hauptstadt von der Rioja. Von Santo Domingo de la Calzada wird behauptet, es sei eine der schönsten historischen Städte am Camino de Santiago (Jakobsweg). Die Stadt verdankt schier alles, was sie hat, dem Jakobsweg, und nicht nur dem Weg, sondern dem Apostel selber. Denn es soll der Apostel selbst gewesen sein, der die Gegend, wo sich die Stadt ansiedelte, vom dort stehenden Wald freimachte. Auch den Weg zwischen Nájera und Redecilla und die mächtige Brücke mit 24 Bögen über den Fluss Oja sowie die Kirche und das ehemalige Pilgerhospiz (heute ein staatliches Parador-Hotel) verdankt die Stadt dem Heiligen.
aus "DER JAKOBSWEG MIT DEM FAHRRAD": LOGROÑO - SANTO DOMINGO DE LA CALZADA

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