Auf dem Weg nach La Ribera (Tiefland) durchquert diese Etappe das Herz der alten Region Navarra durch ein dürres und gebogenes Land, mit hier und da verstreuten Dörfern, die ihre ausgeprägte mittelalterliche Stimmung noch erhalten; auf Anhöhen und Hügeln gelegene Dörfer wie Guendulain oder Cirauqui, und noch andere in bedauernswertem verlassenem Zustand. Auf halbem Weg befindet sich einer der Marksteine des Jakobsweges, nämlich die Ortschaft Puente la Reina, wo die zwei Hauptrouten des Jakobsweges in Spanien einmünden: die vom Somport herkommende und die von uns ab Saint Jean Pied de Port eingeschlagene.

In Puente la Reina werden wir auf das bedeutendste Symbol des Jakobsweges in Navarra treffen: die im 11. Jh. erbaute Pilgerbrücke (Puente de los Peregrinos).

Der Umriss dieser Etappe bietet keine großen Schwierigkeiten, ausgenommen die Endstrecke des Aufstiegs zum Perdón-Kamm. Der Kreideboden der Ackerfelder, durch die der Weg grösstenteils verläuft, wird aber beim Regen zu Schlamm, die das Weiterkommen mit dem Fahrrad äusserst schwierig macht.

Estella, mit seiner wichtigen Reihe von historischen, eng mit der Jakobstradition verbundenen Denkmälern, bildet einen geeigneten Endpunkt für diese Strecke durch das Tiefland von Navarra.
aus "DER JAKOBSWEG MIT DEM FAHRRAD": PAMPLONA - ESTELLA

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