Der Jakobsweg lässt die Pyrenäen hinter sich, bewegt sich abwärts den grossen Flüssen der Meseta entgegen. Dieser Übergang vom einen zum anderen Gebiet geschieht in Stufen und führt dem Pilger mehrere Naturszenarios vor. Der groBe Pyrenäenwald wird abgelöst von Eichenwäldern und einigen Kiefernanpflanzungen. Diese wiederum gehen über in Ackerland und Geestland.

Von oben gesehen scheint die Etappe ein bequemer Abstieg zu sein, der lediglich durch den herrlichen Aufstieg auf den Erropass ( Alto de Erro) unterbrochen wird. Aber in Wirklichkeit ist der grösste Teil der Strecke eine Serpentine nach der anderen, die ganz schön in die Muskeln gehen.

Dieser Weg ist eine kleine Geschmacksprobe der kleinen navarrischen Dörfer, die wir fast immer auf der Calle Real oder der PilgerstraBe durchqueren.

Die Etappe ist nicht übermässig schwierig, mit Ausnahme des Abstiegs vom Erropass und des Etappenendes, von Zabandica an. Bei Regenwetter ist es ratsam, dass beide Abschnitte auf der Landstrasse zurückgelegt werden.
aus "DER JAKOBSWEG MIT DEM FAHRRAD": RONCESVALLES - PAMPLONA

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