Bilder zu meinem Camino vom 5.9. bis 2.10.2001
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23. Tag, Do. 27.9.: Nach Portomarín (>Google maps)
Streckenkarte SARRIA - PALAS DE REI, Text dazu

Nicht an der Strasse, aber am Camino liegt (gestern mit dem Auto besucht)

Barbadelo.

San Santiago
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Vielleicht werden die letzten Tage etwas kontemplativer, da ich mich vom Pilger-Block absetze und meinen Weg nur noch auf der Strasse gehe, sodass ich bis auf das Ende in Portomarín keinem begegnet bin.
23901_portomarin.jpg (62676 Byte)Einquartiert habe ich mich in einem Hostal drei Kilometer vor Portomarín mit Blick auf das Staugelände. Vor dem Abendessen hatte ich so Zeit, im Zimmer bei offenem Fenster und Blick im Buch Haben oder Sein von Erich Fromm weiterzulesen: über Meister Eckhart.

Um 9.20 Uhr erst in Sarria losgegangen, 12 Kilometer, auf der Strasse, nicht auf dem Camino. Nach Rückfahrt mit dem MTB und Vorfahrt mit dem Auto habe ich auf einem schönen Parkplatz Brotzeit gemacht und Wasser getankt. Dann ab 14.10 Uhr die restlichen 12 Kilometer angegangen. Nach

Pacios ging es bergab. Daher zuerst mit dem Rad hinunter bis 3 km vor Portomarín, dann hochgegangen zum Auto. Unten nach der Brücke über den Ausläufer des Stausees Hostal gebucht, die restlichen drei Kilometer gegangen und zurückgefahren, umgezogen und mit dem Auto nach

Portomarín.
(2.200 Einw., 450 m üNN)

Der alte Ort versank in den 60er Jahren in den Wassern des aufgestauten Flusses Miño. Die romanische Wehrkirche San Nicolás wurde bei der Verlegung des Ortes auf ein höheres Niveau Stein für Stein abgetragen und im neuen Zentrum originalgetreu wieder aufgebaut.
aus http://www.spanien.com/griff_jakobsweg9.cfm

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San Juán (auch San Nicolás genannt)
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Kapelle San Pedro (12. Jh.)  >>

Nach einem Rundgang durch den netten (neuen) Ort und Besuch der Kirche San Juán bin ich unten in der
239crtvg-portomarin-alt.jpg (66399 Byte)versunkenen Stadt spazieren gegangen. Die mittelalterliche Brücke aus dem 12. Jh. über den Miño ist noch ziemlich erhalten, der Flusslauf durch den früheren Ort mit Uferpromenade? erkennbar, ansonsten nur Mauerreste: der Stausee war wegen Wassermangel leer.
Danach im Hostal über Eckhart gelesen und gut gegessen.

Dem Jakobsweg durch Galicien scheint es an Monumenten zu fehlen, so als würden sie bewusst für Santiago de Compostela aufgespart worden sein.
Darum sollten die Pilger nun ihre Aufmerksamkeit auf die bescheideneren Monumente der volkstümlichen Architektur richten,
wie auf die hórreos, Maisspeicher aus Granit, oder auf die Friedhöfe mit ihrer enormen Häufung grosser Granit-Kreuze.
aus http://www.spanien.com/griff_jakobsweg9.cfm

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