Bilder zu meinem Camino vom 5.9. bis 2.10.2001
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22. Tag, Mi. 26.9.: Über Samos nach Sarria (>Google maps)
Streckenkarte O CEBREIRO - SARRIA, Text dazu

Ab Triacastela teilt sich der Weg: Über San Xil und Calvor verläuft der traditionelle Hauptweg nach Sarria. Die Nebenstrecke über Samos nach Sarria ist zwar 2,5 km länger, dafür aber kunsthistorisch interessanter.
aus http://www.spanien.com/griff_jakobsweg9.cfm

Wieder keine Lust gehabt aufzustehen und den Trott weiterzumachen. Erst um 9.20 Uhr los, wegen der Kälte zunächst sehr schnell gegangen. Wieder durch Dreckdörfer wie San Cristóbal do Real und Renche, wo ich mich frage, ob hier Menschen oder Schweine wohnen. Der Weg war teilweise landschaftlich schön, an zwei Stellen musste ich das Rad auf die Schulter nehmen, um darüber zu kommen. Schliesslich war ich in

Samos.
(2.300 Einw., 550 m üNN)

Diese Wegalternative wählten im Mittelalter die Leprakranken, um die man sich im Kloster von Samos kümmerte. Schon im 7. Jh. gab es hier ein Benediktinerkloster, aber das imposante heutige Bauwerk stammt im wesentlichen vom Anfang des 17. Jh. Ein Überbleibsel des frühen Mönchtums ist jedoch die benachbarte Kapelle der Zypresse aus dem 9. Jh. im spanisch-maurischen mozarabischen Stil mit Resten von Original-Wandmalereien.
aus http://www.spanien.com/griff_jakobsweg9.cfm

Rundgang um das Kloster.
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Die Zypressen-Kapelle San Salvador (aus dem 9. Jh.) bot äusserlich rein gar nichts und war geschlossen.
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Weiter auf der Strasse bis
Teiguín, dann mit dem Rad zurück nach Triacastela, Auto hierher geholt und Brotzeit am Auto in der Sonne an einem Bach gemacht. Hätte ich eigentlich öfter tun sollen. In Samos habe ich beschlossen, nicht mehr durch diese Schweinedörfer zu gehen (einige Pilger machen das scheinbar ebenso), sondern nur noch auf der Strasse. Bei einem Dorf habe ich es noch einmal versucht, musste den Berg hoch und bin dann am Dorf umgekehrt. Um 14 Uhr los über Frollais und Vigo nach Sarria. Um 16 Uhr mit dem Rad zurück (Gregor hat angerufen), mit dem Auto um 18 Uhr in

Sarria.
(12.400 Einw., 500 m üNN)

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San Salvador, Hospital San Antonio und Kloster Magdalena
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Lebensmittel eingekauft, das nächste Dorf, Barbadelo, zur Besichtigung angefahren und Hotel gesucht. Mar angerufen. Morgen und an den Folgetagen bleibe ich nur noch auf der Strasse: denn ausser den Dreckdörfern kommen jetzt auch noch die Eine corredoira in Galicien. Foto aus home.t-online.de/home/compostela/2000.htmidiotischen corredoiras (halsbrecherische Wege aus Römerzeiten aus grossen Steinen) hinzu. Auf der Strasse werde ich hoffentlich weniger Pilger treffen, sodass ich in Ruhe meine Tour machen kann.

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