Bilder zu meinem Camino vom 5.9. bis 2.10.2001
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18. Tag, Sa. 22.9.: Über Cruz de Hierro nach Molinaseca im Regen. (>Google maps)
Streckenkarte ASTORGA - PONFERRADA, Text dazu

Ich war heute dreimal am Cruz de Hierro. Das 4. Kreuz war der Regen, der mich voll erwischt hat.
Um 9 Uhr los den Berg hinauf, durch

Foncebadón, Kreuz am Ortseingang. Foto aus home.t-online.de/home/compostela/2000.htmFoncebadón

Lange Zeit war der Ort verlassen, wird aber jetzt durch ein "Tourismus-Zentrum" neu belebt. Im Mittelalter war Foncebadón eine wichtige Station auf dem Jakobsweg: Im 10. Jh. fand hier ein Kirchenkonzil statt und im 11. Jh. gründete der Eremit Gaucelmo eine wichtige Pilgerherberge.
aus http://www.spanien.com/griff_jakobsweg8.cfm

 - Eine Pilgerherberge an/in der Kirche wurde jetzt, u.a. unter Mitarbeit der österr. St.-Jakobs-Bruderschaft, wieder hergerichtet. Sie sollte 2001 in Betrieb gehen: die Wasseranschlüsse sind jedoch nicht fertig. - 

und weiter zum

Cruz de Hierro.

Die mächtige Felsbarriere der Montes de León zwingt die Pilger, bis auf über 1.500 m anzusteigen. Auf der Passhöhe 2 km nach Foncebadón befindet sich mit dem sog. Eisenkreuz (Cruz de Ferro) einer der charakteristischsten Punkte des gesamten Jakobsweges: Über einem gewaltigen Steinhaufen erhebt sich ein fünf Meter hoher Eichenstamm, der an seiner Spitze ein eisernes Kreuz trägt. Jeder Pilger fügt einen Stein hinzu und setzt damit eine tausendjährige Tradition fort.
aus http://www.spanien.com/griff_jakobsweg8.cfm

cruzdeferro aus www.ultreia.ch/bilder-spanien.html 18201_irago.jpg (28947 Byte) 18202_irago.jpg (26129 Byte) cruz_de_ferro (40 kB). Foto aus darkrider.ask.fh-furtwangen.de/gert/radtour/tag11.html Cruz de Hierro (76 kB). Foto aus home.t-online.de/home/compostela/99.htm Cruz de Hierro. Foto aus home.t-online.de/home/compostela/2000.htm 182-cruz-de-hierro.jpg (15787 Byte)

Cruz de Hierro oder Cruz de Ferro: beides ist richtig (bei Google findet man 32.500 bzw. 30.700 Einträge). Ich habe mir C. d. Hierro angewöhnt. Eisen heisst spanisch hierro. Das Wort stammt vom lateinischen ferrum, wird im Spanischen auch verwendet, z. B. bei Eisenbahn = ferrocaril.

Voller Nebel, regenhaltig. Zurück mit dem Rad zum Auto. Der Nebel hellte tiefer unten auf, sodass man die schöne Gegend auch sehen konnte.
Zurück am Cruz de Hierro: Wetter weiterhin trüb, kalt und windig. Im Auto Leberknödelsuppe gekocht und Kaffee. So konnte ich etwas länger verweilen, was ich von vornherein wollte. Das Cruz de Hierro hat eine eigene Ausstrahlungskraft. Die mitgebrachten Steine aus Berg abgelegt.
Um 13 Uhr dann los ohne Rad, endlich einmal den Pilgerstab benutzend. Es nebelte, nieselte, tröpfelte. Daher gleich in Regenmontur gekleidet. Es dauerte nicht lang, dann goss es, hagelte und donnerte. Die Füsse waren krautnass. Und so sollte ich noch 17 Kilometer gehen. Es blieb mir nichts anderes übrig. An

Manjarín. Foto aus www.jakobsweg-coaching.de/Manjarín, wo der Narr die Narren um sich versammelt,
Abstieg vom Cruz de Hierro. Foto aus home.t-online.de/home/compostela/2000.htmvorbei durch abwechselnd heftige Regengüsse kam ich schliesslich, ca. 15 Uhr, nach

El Acebo (25 kB). Foto aus darkrider.ask.fh-furtwangen.de/gert/radtour/tag11.htmlEl Acebo
In Bar eingekehrt. Danach regnete es wenigstens nicht mehr. Ich war auch unter dem Regenschutz teilweise nass. An

Riego de Ambrós bin ich auf der Strasse vorbeigegangen und nicht auf dem Camino durch das Dorf, weil ich dort 1997 zwei heftige Abwehrkämpfe gegen Hunde zu bestehen hatte. Vor Molinaseca konnte ich noch die Regenmontur ausziehen. Ca. 17.30 war ich endlich in

molinaseca aus www.ultreia.ch/bilder-spanien.htmlMolinaseca, Hostal war besetzt. Mit Taxi zurück zum Cruz d. H. und gemütliche Abfahrt, an der Heizung aufgewärmt. Jetzt konnte ich die Umgebung auch gut sehen. Es erstaunte mich, dass ich diese ganze Strecke ja kurz zuvor zu Fuss zurückgelegt hatte. Kurz vor Molinaseca dann trockene Sachen angezogen. Endlose Suche nach einem Hostal. Bin schliesslich bis Campo und Ponferrada, dort oft verfahren, da wegen einer Veranstaltung viele Strassen gesperrt waren. Schliesslich bin ich um ca. 20 Uhr ins Hotel de Madrid gegangen und habe dann etwas zum Essen gesucht.

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