Mein Camino vom 5.9. bis 2.10.2001
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13. Tag, Mo. 17.9.: Über Carrión de los Condes nach Ledigos
Streckenkarten BURGOS - CARRIÓN DE LOS CONDES, Text dazu | CARRIÓN - SAHAGÚN, Text dazu

Inmitten der schier endlosen Tierra de Campos, von Römern und Westgoten als Kornkammer Iberiens geschätzt, heute von Landflucht entvölkert, scheint man auf der Stelle zu treten. Bei klarem Wetter kann man im Norden die fernen Ausläufer des kantabrischen Hochgebirges erkennen. In der Weite der Landschaft schweifen die Gedanken ...

Um 8 Uhr los und flott nach

Carrión de los Condes(>GSV>Panoramio) 
(2.500 Einw., 830 m üNN)

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an San Zoilo vorbei (war noch geschlossen, bei Rückkehr wieder geschlossen), an Tankstelle (>GSV) noch Flüssigkeit getankt und den Endlosmarsch, 18 Kilometer, durch Ebene und Felder (>GSV) zügig durchgestanden bis

Calzadilla de la Cueza (>GSV), ca. 12.30, Pause. Um 13.15 mit Rad zurück über die N-120, zog sich wieder hin, Gegenwind war nicht so stark, dauerte aber doch bis 15.15 in Villasirga. Mit dem Auto dann in die Gegend um Ledigos, in Seitenstrassen reingefahren, schliesslich Sonnenplatzvor Ledigos. Foto aus www.jakobsweg-coaching.de über Ledigos gesucht. Um ca. 18 Uhr mit MTB nach Calzadilla und Camino gemacht.

Ledigos war zum Fürchten, öd, primitive und relativ teure Herberge, keine Bar. In einem Laden (dreckig, wie noch nie gesehen) zum Essen und Trinken gekauft. In der Herberge wenigstens allein im Zimmer.
Allmählich gehen mir diese vielen Spiessbürgerpilger auf die Nerven und das Land Spanien auch (Wüste, dreckig, unfreundlich, dumm). Am liebsten würde ich aufgeben. Die Tagesanforderungen zur Zeit sind mir auch zuviel. Und das noch 14 Tage!?

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Seiten-Anfang | © by ejw | 15.09.2011