Mein Camino vom 5.9. bis 2.10.2001
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9. Tag, Do. 13.9.: Über die Oca-Berge nach Villalval: der erste Blick auf Burgos
Streckenkarte SANTO DOMINGO DE LA CALZADA - BURGOS, Text dazu

Schlecht geschlafen, gewartet, bis der Meuterich weg war, dann direkt mit dem Auto, auf der N-120 durch oder vorbei an Grañón,

Redecilla del Camino,

Die Pfarrkirche dieses ersten Ortes in der kastilischen Provinz Burgos birgt mit dem
romanischen Taufbecken ein liebliches Kleinod am Jakobsweg.
aus http://www.spanien.com/griff_jakobsweg6.cfm

Belorado, Tosantos, nach

094h03_villafranca_de_montes_de_oca_hospital_de_san_anton_abad.jpg (68430 Byte) 09402_villafranca_de_montes_de_oca.jpg (72052 Byte)Villafranca-Montes de Oca (weitere Fotos) gefahren, gefrühstückt und um 9 los auf die

Oca-Berge Richtung San Juan. Etwa auf halbem Weg, 10.30, zur Strasse am Pedraja-Pass und zurück zum Auto wegen der kurzen Hose. Mit dem Auto eine passende Stelle vor Burgos gesucht, zu weit gefahren, zurück zum Dorf an der Lokalstrasse N-120 - Atapuerca, Abzweigung San Juan. Mit dem MTB auf der N-120 auf den Pedraja-Pass u. dann den Camino weiter nach

SanJuan de Ortega, 13.30. War höchste Zeit zum Essen und Trinken, sehr heiss. Eine Grazerin getroffen.

Das Wunder des Lichts

In der Einsamkeit der Oca-Berge widmete im 12. Jh. der Heilige Juan de Ortega sein Leben den Pilgern und errichtete ein Kloster, das im 15. Jh. erneuert wurde. Zweimal im Jahr, zur Tagundnachtgleiche am 21. März und am 22. September, wiederholt sich das "Wunder des Lichts": Um 17 Uhr beleuchtet ein Lichtstrahl die Verkündigungsszene auf dem Kapitell links neben der Apsis und wandert dann über die Geburt Christi bis zu den Heiligen Drei Königen, bevor er wieder für ein halbes Jahr verschwindet.
aus http://www.spanien.com/griff_jakobsweg6.cfm

096m01_san_juan_de_ortega_monasterio.jpg (65629 Byte) 096m02_san_juan_de_ortega_monasterio.jpg (75815 Byte)
weitere Fotos

Um 14.45 weiter. Auf Höhe nach dem Wald Pause unter alter Eiche, ins Land "einigschaut" und sinniert. Weiter über

Agés nach

Atapuerca.

Heimat der ersten Europäer

Dieser Ort ist weltberühmt, weil in Höhlen in der Hügellandschaft 4 km südlich von Atapuerca 800.000 Jahre alte menschliche Reste gefunden wurden, die die Menschen von Atapuerca als die ersten Europäer ausweisen.  

Auch der Ort Atapuerca wird sich im Laufe der Zeit auf seine unerwartete Berühmtheit einstellen und einen thematischen Park anlegen; eine Pilgerherberge gibt es bereits. Mehr Informationen:
aus http://www.spanien.com/griff_jakobsweg6.cfm

Mit dem Rad das Auto geholt und einem Engländer bei der Suche nach seiner Kamera geholfen, die er am Weg von Agés verloren hatte. Um 18.20 noch auf die Höhe gegangen mit Sicht auf Burgos und den Weg dorthin, also Strecke nach
Villalval zurückgelegt.
Werde die Etappe Santo Domingo - Villafranca ausfallen lassen und morgen direkt nach Burgos. Heute habe ich oft ans Aufgeben gedacht.

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Seiten-Anfang | © by ejw | 15.09.2011