Mein Camino vom 5.9. bis 2.10.2001
(verwenden Sie bitte den Zurück-Button in Ihrem Browser)

3. Tag, Fr. 7.9.: Über Pamplona und den Perdón-Kamm nach Uterga
Streckenkarten RONCESVALLES - PAMPONA, Text dazu | PAMPLONA - ESTELLA
, Text dazu

Um 9 Uhr los über 
Villava und Burlada nach

Über diese alte Pilgerbrücke La Magdalena über den Rio Arga gelangt man vor die Stadtmauern Pamplonas
La Magdalena

Pamplona

Silhouette, Rathaus, Kathedrale und San Saturnino
03101_pamplona.jpg (43250 Byte)
03102_pamplona.jpg (78690 Byte) 031c01_pamplona_catedral.jpg (54532 Byte) 031s01_pamplona_iglesia_de_san_saturnino.jpg (60919 Byte)
mehr Fotos | Webcam

Die Hauptstadt Navarras (166.000 Einw., 449 m üNN) wurde wahrscheinlich als römische Siedlung unter Pompeius (als Pompaelo) angelegt. Im 9. Jh wurde hier das Königreich Navarra gegründet, das 1512 von Kastilien und Aragón gewaltsam in das vereinte Spanien integriert wurde. Sehenswert sind die Befestigungsanlagen, die die Stadt auf beiden Seiten umgeben, die gotische Kathedrale und das Diözesanmuseum, das barocke Rathaus und natürlich die Stierkampfarena.
aus http://www.spanien.com/griff_jakobsweg5.cfm

Durch die Stadt geschlendert und Weg und Orientierung verloren. Am Stadtende zu Cizur Menor dann mit Rad zurück nach Arre, mit Auto nach

Cizur Menor  

03201_Cizur_Menor.jpg (59828 Byte)

(1997 habe ich hier meinen Camino begonnen mit einem überschweren Rucksack.) In einer Bar gegessen und getrunken. Dann kurze Hose und T-Shirt angezogen und gemächlich den Perdón-Kamm angegangen, langsam, gemütlich, mit Flüssigkeit dabei, über Wege an Feldern und Wiesen,

033Guenduláin.jpg (19763 Byte)am halbverfallenen Guenduláin vorbei und

durch Zariquiegui.

034Zariquiegui.jpg (37916 Byte)

altodelperdon aus www.ultreia.ch/bilder-spanien.htmlAm Perdón-Kamm
stehen 40 gigantische Windräder zur Stromerzeugung und am Camino solche Figuren (Pilger zu Fuss, zu Pferd u. a.). Es gibt einen schönen Fernblick auf die folgenden Dörfer und zurück nach Pamplona und die Berge dahinter.

Zunächst ging es steil runter über Geröll und dann weiter dahin auf Feldwegen bis

Uterga. Das war der Camino für heute. Nun musste ich auf der Strasse wieder den Perdón-Pass hinauf, schiebend, da starker Gegenwind. Schließlich war ich wieder beim Auto in Cizur Menor und bin damit bis Puente la Reina (s. 4. Tag) gefahren in die Herberge (17.30 Uhr).

Müde, aber nicht überanstrengt. Konnte gehen, die Schmerzen von gestern waren heute weg, blieben aber eine Lehre. Durch die Stadt geschlendert, über die Brücke. Schliesslich in einem Lokal gegessen und getrunken, ca. 20 Uhr wieder zurück in der Herberge: Tagebuch und Lesen. Bin sehr froh, dass die Schmerzen behoben sind und ich es heute gemütlich angegangen bin. Morgen muss ich zunächst zurück nach Uterga.

horizontal rule

Seiten-Anfang | © by ejw | 15.09.2011